Wie funktioniert Differenzstromüberwachung?

RCM – RCD: Der Unterschied

RCMs (Residual Current Monitor, Differenzstrom-Überwachungsgeräte) überwachen Differenzströme in elektrischen Anlagen, zeigen den aktuellen Wert an und melden das Überschreiten von Ansprechwerten.

Sie können wahlweise zum Melden und/oder zum Schalten verwendet werden. Sie entsprechen DIN EN 62020 (VDE 0663) „Elektrisches Installationsmaterial – Differenzstrom-Überwachungsgeräte für Hausinstallationen und ähnliche Verwendungen (RCMs) (IEC 62020)“.

Im Gegensatz dazu dienen RCDs (Residual Current Protective Device, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen) als Schutz in elektrischen Installationen nach der Normenreihe DIN VDE 0100 bzw. IEC 60364, z. B. in Badezimmern. RCDs bewirken immer eine Abschaltung.