Luftansicht eines Industriegeländes

Kritische Infrastrukturen schützen

Anforderungen an Anlagensicherheit, Resilienz und Betrieb

Kritische Infrastrukturen unterliegen besonderen gesetzlichen Anforderungen. Betreiber elektrischer Anlagen sind verpflichtet, auch unter außergewöhnlichen Bedingungen einen stabilen Betrieb zu gewährleisten. Kritische Infrastrukturen sind Anlagen, Prozesse und Einrichtungen, deren Ausfall erhebliche Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben hätte. Dazu zählen Versorgungsengpässe, Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit oder Störungen essenzieller Dienstleistungen, etwa in der Energieversorgung.

Eine frühzeitige Erkennung kritischer Zustände in elektrischen Anlagen ist daher ein zentraler Baustein für einen zuverlässigen Betrieb kritischer Infrastrukturen.

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Wir laden Sie ein, am 30.09.2026 die aktuellen KRITIS-Anforderungen mit uns einzuordnen. Sie erfahren im Webinar, wie sich die Verfügbarkeit elektrischer Anlagen in kritischen Infrastrukturen gezielt erhöhen lässt.

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KRITIS 2026: Gesetzlicher Rahmen und Geltungsbereich

Auf europäischer Ebene definiert die CER-Richtlinie (EU 2022/2557 - Critical Entities Resilience Directive) die Branchen als kritische Infrastrukturen, die eine besondere Bedeutung für ein funktionierendes Gemeinwesen haben.

Betroffen sind folgende Branchen:

Aufbauend auf der EU-Richtlinie wurde in Deutschland das KRITIS-Dachgesetz (KRITIS-DachG) beschlossen, das die physikalische Resilienz kritischer Infrastrukturen regelt. Das KRITIS-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen, ihre Widerstandsfähigkeit systematisch zu erhöhen.

Betreiberpflichten und Fristen

Bis spätestens 17. Juli 2026 müssen geeignete Maßnahmen umgesetzt werden, um sich gegen Gefahren aller Art abzusichern.

Zu den zu berücksichtigenden Risiken zählen nicht nur Cyberbedrohungen, sondern auch Terror- und Sabotageakte, menschliches Versagen, Pandemien, Naturkatastrophen sowie Störungen von Lieferketten. Betreiber sind verpflichtet, regelmäßige Risikobewertungen durchzuführen und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Ob die Anforderungen die Resilienz erfüllt sind, wird wiederkehrend durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) überprüft.

KRITIS ist damit kein formales Compliance-Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für den sicheren und zuverlässigen Betrieb technischer Anlagen.

Sichere Energieversorgung als Fundament der Anlagenresilienz

Eine funktionierende Energieversorgung und -verteilung bilden die Basis für die Resilienz kritischer Infrastrukturen. Elektrische Anlagen müssen daher mit besonderer Sorgfalt geplant, installiert und betrieben werden. Denn: Strom ist gefährlich – aber kein Strom ist es auch.

Die Ausfallsicherheit elektrischer Anlagen lässt sich durch ein kontinuierliches Monitoring des Isolationsniveaus deutlich erhöhen. Kritische Zustände können so bereits in der Entstehungsphase erkannt werden. Gleichzeitig werden Fehlerlokalisierung und präventive Instandhaltung erleichtert. In Kombination mit gezielt geplanter Redundanz lässt sich eine maximale Verfügbarkeit und Betriebssicherheit erreichen.

Die elektrische Anlage als zentraler Faktor

Beim inneren Schutz kritischer Infrastrukturen kommt der elektrischen Anlage eine besondere Bedeutung zu. Sie bildet die Grundlage für nahezu alle betrieblichen Prozesse.

Damit Anlagen auch bei Störungen, Lastspitzen oder außergewöhnlichen Ereignissen stabil betrieben werden können, müssen sie gezielt hochverfügbar ausgelegt sein. Dazu gehören unter anderem:

  • Redundante Einspeisungen, z. B. durch mehrere Transformatoren oder Netzersatzanlagen
  • Eine kontinuierliche Überwachung relevanter elektrischer Parameter

Condition Monitoring für elektrische Anlagen

Ein wirkungsvolles Condition Monitoring ermöglicht es, den Zustand elektrischer Anlagen kontinuierlich zu beobachten. So lassen sich unter anderem:

  • Schieflasten
  • Überlastsituationen
  • Veränderungen des Isolationsniveaus

frühzeitig erkennen.

Auf diese Weise können ungeplante Ausfälle vermieden oder notwendige Abschaltungen rechtzeitig und gezielt geplant werden – bevor es zu kritischen Situationen kommt.

Bender ist ihr Ansprechpartner für sichere Lösungen rund um elektrische Anlagen in kritischen Infrastrukturen

Bender unterstützt Betreiber kritischer Infrastrukturen bei der technischen Bewertung und Überwachung ihrer elektrischen Anlagen. Mit Beratung und Lösungen für Condition Monitoring trägt Bender dazu bei, Risiken frühzeitig sichtbar zu machen und den sicheren Betrieb elektrischer Systeme gezielt zu unterstützen.

Condition Monitoring ist dabei ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept zum Schutz kritischer Infrastrukturen. In unserem Webinar erfahren Sie, wie gesetzliche Anforderungen, Schutzkonzepte und technische Maßnahmen zusammenspielen – verständlich erklärt und praxisnah eingeordnet.

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Webinar: KRITIS im Betrieb verstehen

Erfahren Sie am 30.09.2026, wie gesetzliche Anforderungen, Schutzkonzepte und technische Maßnahmen zusammenwirken – verständlich erklärt und praxisnah eingeordnet.

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