Sicher laden an DC-Ladestationen nach CHAdeMO mit dem neuen Isolationsüberwachungsgerät ISOMETER® isoCHA425

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Speziell für die Überwachung des kompletten Ladestromkreises in DC-Ladestationen nach japanischem Ladestandard CHAdeMO hat Bender das neue Isolationsüberwachungsgerät isoCHA425 entwickelt.

Weltweit gesehen ist die in Japan entwickelte, mittlerweile markenübergreifende elektrische Schnittstelle für Elektroautos CHAdeMO (Charge de Move) an jeder dritten Ladestation zu finden. Um die elektrische Sicherheit für den Ladestromkreis zu gewährleisten, wird dieser nach IEC 61851-23 als ungeerdete DC-Stromversorgung (IT-System) aufgebaut.

Während des Ladevorganges überwacht ein Isolationsüberwachungsgerät (IMD) in der Ladestation den kompletten Ladestromkreis bis in das Elektrofahrzeug hinein. Das IMD im Fahrzeug muss dabei deaktiviert sein.

Bender bietet für die Anwendung in DC-Ladestationen neben dem IMD isoEV425 nach CCS Standard nun auch das neue IMD isoCHA425 für DC-Ladestationen nach japanischem Ladestandard CHAdeMO an.

Das isoCHA425 ist für einen Nennspannungsbereich zwischen DC 50 V und 500 V ausgelegt. Dabei werden einpolige Isolationsfehler RF innerhalb von einer 1 Sekunde erkannt und gemeldet, zweipolige Isolationsfehler RF  (Isolationsfehler RF gleichzeitig zwischen DC+/Erde und DC-/Erde) innerhalb von 10 Sekunden. Die maximal zulässige Netzableitkapazität Ce beträgt 2 µF. Das Gerät misst den Isolationswiderstand RF sowie die Netzableitkapazität Ce gegen Erde. Außerdem wird die Netznennspannung Un zwischen L+ und L- und die Verlagerungsspannungen UL+e (zwischen UL+ und Erde) sowie UL-e (zwischen UL- und Erde) gemessen.

 

Das isoCHA425 ermittelt ab einer Mindestnetznennspannung den fehlerbehafteten Netzleiter DC+/DC-, d. h. die Verteilung des Isolationswiderstands zwischen den Netzleitern DC+ und DC- und  zeigt dies durch ein Plus- oder Minus-Zeichen zum Isolationswiderstandsmesswert an. Die Teilwiderstände lassen sich aus dem Gesamt-Isolationswiderstand RF und dem fehlerbehafteten Leiter (R %) berechnen. Zudem besteht die Möglichkeit, den ermittelten Fehler bzw. den fehlerbehafteten Leiter per Menü einem Alarmrelais zuzuweisen.

Überschreiten die Werte RF oder Un ununterbrochen für die Dauer ton die aktivierten Ansprechwerte des Menüs „AL“, erfolgt eine Meldung über die LEDs sowie die Relais K1 und K2 gemäß den Einstellungen in der Meldezuordnung im Menü „out“. Dort kann auch die Arbeitsweise der Relais (n.o./n.c.) eingestellt sowie der Fehlerspeicher aktiviert werden.

Mit der Test-Taste „T“ kann die Gerätefunktion geprüft werden. Die Geräteparametrierung erfolgt über das LC-Display und die frontseitigen Bedientasten und kann durch ein Passwort geschützt werden.

Das Gerät lässt sich über den BMS-Bus, z. B. mittels eines BMS-Ethernet-Gateway (COM465IP) oder über Modbus RTU, parametrieren.

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