MONITOR_02_2018_DE

| MONITOR | 1/2016 Praxisgerechte Ausführung des zentralen Erdungspunktes Neu errichtete elektrische Anlagen, die als geerdetes System (TN-System) ausgeführt sind, müssen heute als TN-S- System errichtet werden. „444.4.3.1 TN-C-Systeme dürfen in neu errichteten Ge- bäuden, die eine wesentliche Anzahl von informati- onstechnischen Betriebsmitteln enthalten oder wahr- scheinlich enthalten werden, nicht verwendet werden. Es wird empfohlen, in bestehenden Gebäuden TN-C- Systeme nicht beizubehalten, wenn diese Gebäude eine wesentliche Anzahl von informationstechnischen Betriebsmitteln enthalten oder wahrscheinlich enthal- ten werden.” Aus DIN VDE 0100-444:2010-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-444: Schutzmaßnahmen – Schutz bei Störspannungen und elektromagnetischen Störgrößen. Ein als TN-S-System ausgeführtes Stromversorgungsnetz mit einem zentralen Erdungspunkt (ZEP) ist die wesent- liche Grundlage für Hochverfügbarkeit und Sicherheit. Für eine neu errichtete Anlage ist es ausreichend, von der Einspeisung an ein sauberes TN-S-System zu errichten, bei dem ab der Aufteilung PE-N zu PE und N keine wei- tere Verbindung mehr zwischen dem Neutralleiter und Erde (PE) besteht. Dieser Aufbau garantiert ein hohes Niveau an elektromagnetischer Verträglichkeit in der Anlage. Störströme auf Potenzialausgleichsleitungen, Schirmleitungen und fremden, leitfähigen Teilen der Gebäudekonstruktion werden größtenteils vermieden. 48 2/2018 | MONITOR | raxis Seite A wissen ZEP-Überwachung mit einem Differenzstromsensor von Bender

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